Da bin ich wieder. Ich beende meine Pause heute. Ich merke das wenn ich eine Pause einlegen will, weil ich seit tagen nicht weis was ich schreiben soll, mir genau dann etwas einfällt das ich Posten will :P
Und hier ist etwas das ich Posten will. Schon mal im Voraus es ist NUR eine Geschichte ^^
Ich laufe. Ich laufe einfach weiter. Der Asphalt unter meinen nackten Füßen ist kalt vom Regen. Doch die Kälte macht mir nichts aus, im Gegenteil sie gefällt mir. Der Neumond spendet mir genügend Licht, selbst wenn er nicht da wäre würde ich in der tiefsten Dunkelheit
mein Vorhaben verwirklichen, den nichts hält mich mehr auf. Man sollte meinen mein Gewissen würde schreien, sich bemerkbar machen, doch wie soll es das machen wenn es nicht mehr vorhanden ist? Ein einziger Gedanke schreit, lauter als es mein Gewissen je tun könnte, dauerhaft und schmerzend in meinem Kopf. Da ist nichts außer diesem lauten
Schmerz der mich laufen lässt.
Ich will diesen Schmerz los werden und das Gewicht in meiner rechten Hand wird es mir ermöglichen, dies zu tun.
Statt Häuser ragen nur Ruinen rechts und links vor mir auf. Sie werden von der schwarzen Nacht fast verschlungen, wie Ungeheuer die in der
Dunkelheit darauf warten endlich ein Opfer zu bekommen, dass sie quälen und foltern können, bis sie sich mit den Angstschreien wie Drogen, vollgesaugt haben.
Wie eine Explosion sticht die Quelle meines Schmerzes heraus. Das hell erleuchtete Haus in dem mein
Leid sitzt und nicht weis das ich da bin um es zu vernichten.
Ich laufe. Ich laufe einfach weiter bis zur Tür, die das Tor zu meinem Ende oder zu meinem Frieden sein wird. Die Tür geht auf , ich trete ein und alle Lichter schwinden, als würde meine innere schwärze sie löschen. Das Haus ist
kalt und leer, wie ich. Nur ein Zimmer ist Warum und besetzt. Und in diesem Zimmer wird sich alles ändern.
Ich stehe vor dem Bett in dem besetzten Zimmer. Das Gewicht in meiner Hand wir mir deutlicher als je zuvor bewusst.
Vor mir liegt mein Schmerz getarnt als ein menschlicher 17 jähriger Junge. Harmlos schlafend liegt er da. Mein Kopf droht zu zerplatzen. Ich muss Handeln jetzt oder nie.
Meine Hand mit dem Gewicht holt aus, die braunen Augen des Jungen öffnen sich, als versuchen sie mich zu stoppen, doch ich lasse mich nicht beirren und ramme das Messer tief in sein Herz. Aus seinen Augen schwindet das Leben und aus meinem Kopf der Schmerz und der Gedanke der mich gequellt und kaputt gemacht hat.
Der Gedanke ihn zu
töten.
10.10.2012
Die
Wut kommt plötzlich, gewaltig und grausam. Nicht kontrollierbar brodelt sie in mir. In meinem Bauch rumort sie und tobt wie ein Tier eingesperrt in einem Käfig. Das Tier will frei und versucht alles das zu tun. Es provoziert, stichelt, droht und schmerzt in mir.
Eine Nachricht und die
Wut nimmt ab. Ich kannte den Grund, er war traurig bis die Traurigkeit sich in
Wut verwandelte und mich kaputt machte. Das Gefühl verraucht jede Minute etwas mehr. Warum sollte ich weinen oder wütend sein wenn es eine Last von mir nimmt. Seine nicht vorhandene Anwesenheit hat mir ein Loch ins Herz gemacht, das jeden Tag an dem er nicht bei mir sein konnte größer wurde. Aus Trauer wurde
Genervtheit die sich bis zur
Wut steigerte. Immer mehr habe ich mich zurückgezogen. Ich wollte allein sein, niemand ging meine Probleme etwas an, außer ich wollte das.
Ich hege keinen Hass, keine
Wut, keinen Zorn und keine negativen Gefühle für ihn. Es ist halt alles nicht so gut gelaufen. Ich bin nicht Böse, es hat halt nicht sein sollen und das ist in Ordnung.
Ich werde immer an ihn denken, denn er ist immer noch ein bewundernswerter Mensch der das Leben anderer bereichert :)