Sonntag, 30. Dezember 2012

Das da in Ihr

Ich wachte auf und merkte sofort das etwas anders war, dass etwas nicht stimmte. Doch genau definieren konnte ich es nicht. Mein Gesicht im Spiegel sah leer, traurig und unzufrieden aus. Ich horchte in mich hinein, doch dort war es, als wäre alles Normal, als würde mein Gesicht nicht das spiegeln, was ich fühlte. Doch was fühlte ich? Zeigt mein Gesicht vilt das was ich eig. fühlen sollte? Ich wusste es nicht.

Ich wälzte mich

Wie als hätte ich mit dem Finger geschnippt, stand ich nicht mehr vor dem Spiegel in meinen Zimmer, sondern in einem fremden Zimmer vor einem gut aussehenden Junge, der mich an sah als kannte er mich und würde mir den Mond vom Himmel holen, nur damit ich lachte. Mein Geist erkannte ihn doch meine Augen sahen nur einen Jungen denn sie noch nie gesehen hatten. Der Junge legte seine Hände auf meine Hüften und ich reagierte wie selbstverständlich auf ihn, schlang meine Hände um seinen Hals und küsste ihn, wie ein verdursteter der endlich Wasser fand.

Wieder wälzte ich mich

Noch mit dem Gefühl von seinen Lippen auf meinen, saß ich auf einem Boden und um mich herum nichts als Schwärze. Panik stieg in mir auf, doch so schnell wie sie kam war sie auch schon wieder weg und hinterließ nichts als Unwissen und Leere in mir. Dieses Gefühl ist noch schlimmer als die Dunkelheit um mich herum. Ich wollte weinen, schreien, etwas kaputt machen, laufen und mir schmerz zufügen, doch schon als ich das Dachte wusste ich das es nichts nützen würde. Das Gefühl würde nicht verschwinden. 
Wie als würden Lichten angehen leuchteten plötzlich Worte und Sätze an allen Wänden auf. Vor, Hinter, Unter, Über und Neben mir stand :
Die Wahrheit kann trügen, so wie Lügen Klarheit schafft.
Was die Wahrheit nicht sieht, vermag die lüge zu zeigen. Ein kleines Fenster leuchtete mit einem kleinen Film auf, wie eine Erinnerung. Der Junge von vorher stand mit ausdrucksloser Miene vor mir, drehte sich um und verließ mich. Die Fragen: 
Was ist los? Wie geht es dir? Alles klar? tauchten auf und verschwanden wieder.
Es wurde wieder Dunkel.

Ich öffnete die Augen zum zweiten mal und lag in meinem Bett. Hatte ich das alles nur geträumt? Ich war mir nicht sicher denn eins war immer noch da und real. Das Gefühl, dass gar kein wirkliches Gefühl war.

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